die frau

16. Februar 2010

Foto: Kathrin Brunnhofer

Advertisements

emily

16. Februar 2010

Foto: Kathrin Brunnhofer

hugo

16. Februar 2010

Foto: Kathrin Brunnhofer

Man gewöhnt sich an alles. Hinterconti 5.3.2010

16. Februar 2010

Man gewöhnt sich an alles.
Das ist natürlich ein Gemeinplatz.

Installation im Hinterconti
Vernissage         5. März 2010, 21:00
auch geöffnet am     6. und 7. März, 15:00-18:00
Performance     5. März, 21:00 und 6. März, 16:00

Mareike Bernien
Arne Bunk
Pascal Fuhlbrügge
Charlotte Pfeifer

Mit Ideen und Unterstützung von Gwendolyn Jenkins und Markus Schwarzer

„… Dann stimmt es also doch, ja, es war so, es muss so gewesen sein, ich habe mir nicht bloß alles eingebildet. Ich war dabei, wissen Sie? Ich habe es selber gesehen. …“

(aus „Die Memoiren einer Überlebenden“ von Doris Lessing)

Erinnerung, Rekapitulation, Wiederkehr

sind die Themen der Gruppenausstellung von Mareike Bernien, Arne Bunk, Pascal Fuhlbrügge und Charlotte Pfeifer.

Es tauchen Motive aus einem Theaterstück wieder auf, das von der Gruppe im November 2009 im Frappant, Altona entwickelt wurde (ÜBERSLEBEN nach „Die Memoiren einer Überlebenden“ von Doris Lessing). Diese Bilder erfahren eine Transformation, neue Bilder überlagern die alten und schreiben eine neue Geschichte, oder sie schreiben die alte Geschichte auf eine neue Art. Im Schaufenster wächst ein Weizenfeld. Die Allegorie folgt Doris Lessings Dystopie, in der die Selbstversorgung im städtischen Raum zur Frage des Überlebens wird.

Am Sonntag lädt Arne Bunk ab 15 Uhr zur Weizensaftbar. Das schmeckt vermutlich nicht — soll aber total nahrhaft und gesund sein. Pascal Fuhlbrügges Stück „Wasser“ korrespondiert mit dem Weizenfeld Arne Bunks. Es ist als potentielle Endlosmusik konzipiert. Das heißt, einem Computer werden Vorgaben gegeben und Zufallszahlengeneratoren benutzt, so dass sich die Musik selbst organisiert und erst in sehr grossen Abständen wiederholt. Die Musik wächst und bildet eine Struktur geprägt vom Wechselspiel von veränderlichen und unveränderlichen Komponenten.

Die Performance von Charlotte Pfeifer beschäftigt sich mit dem Versuch, im Raum zu verschwinden, eins zu werden mit dem Raum, sich aus der Gegenwart zu stehlen.

Mareike Bernien konstruiert eine Audioinstallation um eine aus der Zeit gefallene Welt hinter der Wand.

www.hinterconti.de

„Übersleben“- frappant´s not dead- 4.12.09

1. Dezember 2009

eine Vorstellung noch – zur Betonung, daß es im Frappant weiter geht.

Am 30.11. lief der Zwischennutzungsvertrag für die Künstler im Frappantgebäude aus. Weil aber niemand weiß, wohin mit der Kunst und anderen Klamotten, bleiben alle einfach, wo sie sind. Nirgendwo ist es besser als in dem Gebäude mit dem schönsten Blick über ganz Altona.

Strom und Wasser gibts nach wie vor-

WIR SPIELEN ALSO AM 4.12.2009, 21:30, NOCH EIN LETZTES MAL

„Man gewöhnt sich an alles. Das ist natürlich ein Gemeinplatz.“          (Die Memoiren einer Überlebenden, London, 1974)

Im Anschluss wollen wir mit euch den Zustand der renitenten Trägheit feiern: Einfach dableiben, wo wir sowieso schon sind. Charlotte Pfeifer legt ihre Lieblingshits auf. Tanzen gestattet.

„Das Haus, als Maschine gesehen, ist kaputt“- Kritik

30. November 2009

http://wortpong.wordpress.com/

Über den Zusammenbruch der Ordnung geht es in dem Stück „Übersleben“, das zum vorerst letzten Mal am Freitag, den 4. Dezember, morgen also, aufgeführt wird. Charlotte Pfeifer, die „Übersleben“ nach Doris Lessings „Die Memoiren einer Überlebenden“ konzipiert hat und spielt, wollte „Theater machen für Menschen, die kein Theater mögen“ und das ist ihr ganz ausgezeichnet gelungen. Die „Theater-Installation“, wie sie es nennt, ist spannend und überraschend. Sie zieht in den Bann, verstört auch manchmal, hat großartige Bilder und ebenso tolle Musik (in der Tat ist sie manchmal fast ein Videoclip. Die Musik stammt übrigens von Pascal Fuhlbrügge). Ganz hervorragend passt das Gebäude, in dem gespielt wird: Das Frappant-Gebäude in der Neuen Großen Bergstraße, das als „Maschine gesehen“ ebenfalls kaputt ist und, wenn alles schlecht läuft, bald einem Ikea weichen wird. Hingehen!

MartinS

„Freiräume“- Kritik

30. November 2009

www.hamburgtheater.de

Freiräume

Hoch oben über den Dächern ihrer hat eine Frau ihre kleine Insel der Ordnung eingerichtet. Um sie herum befindet sich das Land in Auflösung. Warum bleibt unklar, aber die Zeichen deuten auf eine stattgefundene oder bevorstehende Katastrophe hin. Durch die Fenster ihres Hochhauses ist zu beobachten, dass die Menschen unten herum streunen auf der Suche nach Unterschlupf und Essbarem. Ein Mädchen namens Emily wird ihr zur Obhut gegeben. Mit Emilia und deren Hundetier Hugo versucht sie ein Stück Normalität aufrecht zu erhalten. Doch Emily bleibt im Gegensatz zu ihr nicht im Schutz der Wohnung. Sie wagt sich hinaus, zu den herumstreunenden, elternlosen Kindern und zu den herumvagabundierenden Jugendlichen. Sie versucht zusammen mit ihrem Freund eine neue Ordnung zu erschaffen. Sie will das Chaos für einen Neubeginn nutzen. Doch ihr Projekt scheint zu scheitern. Die Kinder werden im Verlauf des Experiments immer mehr zu triebgesteuerten Tieren. Aber dann geschieht das Unglaubliche: Eine Tür öffnet sich und das bisher Unglaubliche wird erkennbar.

Charlotte Pfeifer hat für ihr Theaterprojekt die ideale Location gefunden. In der obersten Etage des halb verwahrlosten und halb besetzten Frappant-Gebäudes wird die Atmosphäre, die Doris Lessing in ihrem Roman "Die Memoiren einer Überlebenden" zeichnete, perfekt unterstützt. Projektionen von den heruntergekommenen Zimmern aus dem Haus kontrastieren mit Videoszenen von wucherndem Gras und Unkraut. Die Frau hat sich bestens ihrer Umwelt angepasst. So kullert sie zu Beginn der Performance aus der Coach. Sie will nicht auffallen; ihr Kleid ist aus dem Sofabezug geschneidert. Die Frau malt immer wieder unsichtbare Wörter und Zeichen auf die Coach und den Fußboden. Erst ganz am Schluss werden sie sichtbar: Als das Schwarzlicht angeht, leuchten die weißen Schriftzeichen fluriszierend. Eine beeindruckende, faszinierende Theaterarbeit, die zeigt, wie wichtig Freiräume für die Kunst und das Leben sind. Sie findet wunderbare Bilder für einen Raum, in dem sich Realität und Vision durchdringen.

Birgit Schmalmack vom 2.12.09

Letzte Vorstellung im November!

30. November 2009

Heute läuft der Nutzungsvertrag aus. Wir spielen sozusagen bis zur letzten Minute:

Heute zwei Vorstellungen um 19:00 und um 21:00.

Danach Sekt und Bier trinken.

hot nights in cold buildings: „zurück zum Beton“

28. November 2009

tonight´s the night-

das ganze Gebäude wird befeiert.

Wir spielen um 21:00 „Übersleben“,

um 23:00 die Party  „zurück zum Beton“ zur Beteuerung, daß dieses Gebäude kein Schandfleck ist. Im selben Raum wie die Theaterinstallation, 6.Stock.

DJs: Richard von der Schulenburg, Pascal Fuhlbrügge, Chinchi, Visuals: Arne Bunk

Premiere

27. November 2009

Was für eine feine Premiere! Heute müde, aber glücklich. Um 21:00 gehts weiter.

Bis gleich.